Was die Zahnarztpraxis für die Patientenansprache wirklich braucht!

„Content-Marketing“ ist seit einigen Jahren in aller Munde. Für die einen ist es der neue Stern am (meist) digitalen Kommunikationshimmel, für die anderen ist es Altbewährtes in neuer Verpackung. Wie so oft liegt die Wahrheit sicher irgendwo in der Mitte, je nach Betrachtung und Standpunkt. Uns geht es hier aber nicht um die Frage was ist Content-Marketing. Zum Glück haben wir es bei dieser Thematik nicht mit den Kommunikationsaufgaben weltweit tätiger Brausehersteller, oder Automobilverkäufer zu tun. Unsere Kunden – Partner – sind Zahnmediziner, Zahntechniker und Unternehmen aus der Dentalindustrie. Wir möchten einfach aufzeigen, warum und wie insbesondere die Zahnarztpraxis von der Thematik profitieren kann.

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Wir nennen es „Content-Kommunikation“

Warum? Weil wir das Kunstwort für unsere Zielgruppe passender finden und weil Zahnmediziner dem Begriff „Marketing“ nicht immer vorurteilsfrei gegenüber stehen. Kommunikation, das klingt doch irgendwie sachlicher, mehr nach Information. Marketing ist schon fast Werbung und mit der hat ja so mancher niedergelassene Dentalunternehmer auch heute noch diverse Problemchen. Wir wollen uns hier auch nicht um Begrifflichkeit und Definitionen drehen – das haben andere zur Genüge getan. Aber warum benötigen Zahnarztpraxen guten Content für ihre Kommunikation und die entsprechenden Kanäle, um Themen und Botschaften zu verbreiten?

Wissen macht nicht immer schlau!

Jetzt mal Hand aufs Herz, liebe Zahnärztinnen, Zahnärzte, Prophylaxeassistentinnen und Abrechnungsprofis – das kennt ihr doch alle: Menschen in eurer Praxis, die alles – wirklich alles – besser wissen, als ihr!

„Implantate fallen alle raus, Fluoride sind Gift für unsere Kinder, eine professionelle Zahnreinigung ist unnötige Abzocke und überhaupt finanzieren wir dem Zahnarzt ja sein luxuriöses Leben mit Porsche, Golfclub und den Malediven!“

Auf solche Ideen können eure Patienten schnell kommen, wenn sie Ihre Meinung auf Basis einer populistischen und manipulativen Berichterstattung bilden – von der leider auch die sogenannten „seriösen Medien“ nicht zwangsläufig ausgenommen sind. Hinzu kommen die unzähligen Hobbypublizisten, Expertengruppen und „Ich-hätte-da-mal-eine-Frage“-Plattformen in den Untiefen des Internets. Das alles macht es den Praxisteams nicht einfacher, ihre Patienten von sinnvollen und wichtigen, wenn auch nicht immer kostenfreien, Maßnahmen zu überzeugen. Aber hier könnt ihr etwas tun!

Strategisches Ziel: „Holt euch die Informationshoheit zurück!“

Nein, früher war nicht alles besser – aber manches einfacher. Der Patient kam in die Praxis und der Herr Doktor hat ihm erklärt was zu tun sei. Mehr oder weniger wertvolle medizinische Informationen gab es im „Gesundheitsmagazin Praxis“, aus der „Apotheken Umschau“, oder von der lieben Oma, die alles wusste. Ansonsten wurde dem Arzt geglaubt und schön brav jeder Rat befolgt und jedes Pillchen geschluckt.

Heute sollten die Zahnarztpraxen ein großes Interesse daran haben, ihre Patienten seriös und verständlich zu informieren. Wer den persönlichen Nutzen einer Behandlung oder einer Therapie schon früh erkannt hat, der muss nicht lange überzeugt werden – das spart Zeit und fördert den Umsatz in der Praxis. Zum einen finden keine endlosen Diskussionen um den Sinn oder Unsinn einer PZR in der Zahnarztpraxis statt, zum anderen kann eine gute und informative Kommunikation das Interesse für bestimmte Behandlungskonzepte erst wecken.

Zahnlose Menschen auf der Suche nach Hilfe

Wir haben hier im ZwischenRaum vor kurzem einen Artikel gepostet, in dem es um unsere Videoproduktion für die Zahnklinik PODBI344 in Hannover ging. Hier erzählen Menschen, denen ein Zahnmediziner geholfen hat – ehrlich, authentisch und glaubwürdig. In Deutschland gibt es genügend Patienten, die auf der Suche nach Lösungen sind. Sie wollen, wie in diesem Fall, die belastenden Umstände einer herausnehmbaren Vollprothese nicht länger hinnehmen. Ob sie fündig werden, das hängt von vielen Faktoren ab – wie beispielsweise von dem Informationsangebot der erreichbaren Zahnprofis.

Unsere vier Protagonisten sind auf unterschiedlichen Wegen zu „Festen Dritten“ gekommen: Als Patient der Praxis, über Zeitungsanzeigen, oder über die entsprechenden Suchanfragen im Internet! Das Ergebnis ist für sie in jedem Fall identisch – schaut selbst!

Welche Medien gehören zum Content-Pflicht-Programm?

Patienten vertrauen in der Regel ihrem Zahnarzt – dieses Vertrauen solltet ihr auch bei der Ansprache der Menschen nutzen. Mit relevantem Content, also Inhalten, die euren Lesern einen Mehrwert bieten. Um diese Inhalte entsprechend verteilen zu können, benötigt ihr natürlich auch geeignete Kanäle und Medien. Die Website der Praxis oder eine themenspezifische Landingpage fungieren hier als Informationsbasis. Im Normalfall wird in diese Seiten ein Nachrichtenkanal eingebaut. Über soziale Netzwerke wie Facebook werden die Inhalte dann möglichst zielgruppenspezifisch angeboten. Dabei bitte beachten: Vergesst die gute alte Zeitung nicht – online ist nicht immer der alleinige Königsweg!

Wer hier professionell, authentisch und seriös agiert, der erreicht Menschen mit seinen zentralen Botschaften und Themen. Ob das jetzt Content-Marketing ist oder nicht – eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation kann es allemal sein!


Weiterführende Artikel im ZwischenRaum:

Geschäftsführung parsmedia, Content, PR, Journalist, Praxiscoach, Dipl.-Sportwissenschaftler

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