Warum Facebook lebt und für die Zahnarztpraxis immer interessanter wird!

Keine Angst, liebe Zahnärztinnen, Zahnärzte und Zahntechniker: Wir müssen uns aufgrund einiger statistischer Umfragewerte keine Sorgen machen. Entgegen anders lautender Meldungen wird sich an den hochkarätigen Möglichkeiten, die das Netzwerk mit dem blauen Daumen dentalen Unternehmen aller Art bietet, auf lange Sicht nichts ändern!

Gefllt mir - Daumen hoch

Selbst wenn mal wieder eine aktuelle Studie das Gegenteil behauptet –  es ist alles eine Frage der Interpretation. Und weil Facebook ja jedes Jahr einen – meist endgültigen – Tod erlebt, nehmen wir auch diesmal alles nicht so ernst. Bevor wir hier einen aktuellen Einblick in unsere Prognosen für die Dentalwelt geben, hier das Statement der Jungs von allfacebook.de

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Nein, unparteiisch können wir auch nicht sein, denn Facebook gehört zu den Tools, die wir unseren Partnern als Kommunikationsmedium wärmstens ans Herz legen. Nicht weil wir dort selber mit viel Spaß fast rund um die Uhr unterwegs sind, sondern weil wir die Möglichkeiten und Vorteile sehen und erleben! Aber bitte immer unter einer Voraussetzung: Das Unternehmen Praxis / Dentallabor betreibt eine Facebookpräsenz mit Zielen, Engagement, Sinn und Verstand – und nicht deshalb, weil der Nachbar das auch macht!

Aber ist das sinnvoll, jetzt wo immer mehr Nutzer Facebook verlassen? Ja! Genau deshalb!

Weniger Teens, weniger Katzen – und mehr Qualität!

„Die jungen Menschen verlassen Facebook!“ – eine regelmäßige Schlagzeile, die uns und unsere Zielgruppen mehr freuen, als beunruhigen sollte. Anders sieht das sicherlich bei hippen Lovebrands aus, denn die haben in der Regel ein anderes Klientel im Auge. Aber zu dieser Gruppe zählen Zahnarztpraxen nur in den seltensten Fällen. Natürlich sind auch Kinder und Jugendliche in vielen Praxen gerne gesehene Gäste („Patienten von morgen“ – „haben in der Regel Eltern im Schlepptau“), aber der gesundheitsbewusste Erwachsene steht aktuell doch eher im Fokus. Und wenn er sich einer gewissen Altersstufe nähert, die hochwertigen und ästhetisch perfekten Zahnersatz benötigt – um so besser!

Nein, wir sind nicht traurig, wenn in unserer Facebooktimeline gute Inhalte und spannende Themen auftauchen – statt puschelputzige Katzenbilder! Lasst die Kids doch mit WhatsApp, YouTube, oder Snapchat ihr soziales Leben leben. Wir nutzen diese Medien ja auch, aber nicht als Facebook-Ersatz, denn hier gibt es kein „entweder / oder“! Hier geht es wie immer, wenn wir über Kommunikation sprechen, um die Fragen: Was, mit welchem Ziel und für wen?

Facebook in der dentalen Welt

Warum stehen wir auf den blauen Daumen? Weil das Netzwerk in vielfacher Hinsicht eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Kommunikation darstellt – mit folgenden (beispielhaften) Möglichkeiten, wie sie aktuell unsere Partner nutzen:

  • Aufbau einer lokalen und regionalen Community: Patientenbindung und Patienteninformation mit aktuellen,  relevanten Themen für unterschiedliche Zielgruppen!
  • Personalsuche: Diverse Facebookgruppen mit mehreren tausend ausgebildeten potenziellen MitarbeiterInnen sind erreichbar!
  • Facebook-Marketing: Mit Anzeigen werden exakte definierte Personengruppen zu speziellen Themen und Leistungen erreicht!
  • Mehr Leser für die Praxisthemen: Über Facebook werden potenzielle Interessenten auf die Themen der Website, oder des Praxisblogs aufmerksam!
  • Content-Distribution: Texte, Bilder, Videos finden den Weg in die virale Onlinewelt!
  • Social-Signals für die Online-Reputation: Der Einfluss von Interaktionen aus den sozialen Netzwerken auf das Suchmaschinenranking wird zwar nach wie vor diskutiert, aber niemand sollte darauf verzichten!
  • Austausch, Information und Motivation: Die Dentalbranche ist in vielen Gruppen aktiv und führt einen regen Austausch zu allen möglichen Themen (über das private Facebookprofil)!

Liebe Zahnärztinnen, liebe Zahnärzte – eure Zielgruppen sind aktive Facebooknutzer! Und wer an dieser Stelle gerne das (schon lange nicht mehr jugendliche) Alter der Nutzer ins Spiel bringt, dem sei eins mit auf den Weg gegeben: Die 25 Jahre alte Frau, die ihr mit euren Themen erreichen könnt, berät und informiert andere in Sachen Gesundheit – Eltern, Großeltern, Schwiegereltern, Freunde, Bekannte!

Und laut Facebook-Kenner Mike Wattrodt von socialised.de „ist der typische Facebook Nutzer aktuell 25-55 Jahre alt (80% aller Nutzer) und stellt damit die Hauptzielgruppe der meisten Mediziner dar!“  

Ach übrigens: Ohne Facebook hätte wohl kaum jemand von dessen Ableben – also von der Studie – erfahren (nur mal so)!

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Ein Kommentar zu “Warum Facebook lebt und für die Zahnarztpraxis immer interessanter wird!
  1. Zahnarzt sagt:

    Kann das nur bestätigen, lokale Werbung wird im Internet immer wichtiger für die Geschäfte. Wer sich dieser Entwicklung auf Dauer verschließt wird immer mehr Nachteile kriegen. Sehr guter Artikel!:D

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